Brandschutzbeauftragter

Einen externen Brandschutzbeauftragen stellen wir Ihnen gern zur Verfügung. Der Vorteil liegt in erster Linie darin, dass diese externe Kraft mit anderen Augen durch Ihr Unternehmen geht und unabhängig von Ihrem Personal seine Protokolle abgibtIn zweiter Linie wird kein Fachpersonal Ihres Betriebes für diesen Aufgabenbereich eingebunden.

Gefährdungsanalyse Der Brandschutzbeauftragte hat die Erstellung der Gefährdungsanalyse zu veranlassen. Diese wird vorzugsweise von ihm selbst oder extern erstellt.

Bindeglied Ein Brandschutzbeauftragter ist eine vom Unternehmer schriftlich beauftragte und speziell ausgebildete Person, die in den Betrieben den betrieblichen Brandschutz wahrnimmt. Brandschutz-beauftragte bilden das Bindeglied zwischen zentraler und lokaler Brandschutzorganisation (z.B. Werksfeuerwehr, Löschgruppe). Sie sind für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der jeweiligen betrieblichen Abteilung erste Ansprechpartner in Brandschutzfragen.

Es gibt keine Pflicht zur Bestellung eines Brandschutzbeauftragten. Jedoch kann nach dem Baurecht der einzelnen Bundesländer die Bestellung eines Brandschutzbeauftragten vorgeschrieben werden. Dies ist insbesondere bei Krankenhäusern, großen Industrieanlagen, größeren Kaufhäusern der Fall. Außerdem kann die Baubehörde bei Sonderbauten Brandschutzbeauftragte fordern.

Auch von der Feuerversicherung des Unternehmens kann die Bestellung einer geeigneten Person bei der Festsetzung der Höhe der Prämie berücksichtigt werden.

Notfallmaßnahmen Der Unternehmer hat nach § 10 ArbSchG, § 22 BGV A1 und ASR 2.2 Notfallmaßnahmen zu planen, zu treffen und zu überwachen, insbesondere für den Fall der Entstehung von Bränden, Explosionen und des unkontrollierten Austretens von Stoffen oder gefährlichen Störungen.
Zu den Notfallmaßnahmen gehören 

 

  • Alarmplan
  • Flucht- und Rettungspläne
  • Brandschutzordnung

 

Beim Brandschutz hat der Unternehmer für den Schutz vor Entstehungsbränden zu sorgen. Dazu gehört die Ausstattung des Betriebes mit geeigneten Feuerlöscheinrichtungen (Feuerlöscher, stationäre Brandschutzanlagen) in ausreichender Zahl. Auch sollte eine ausreichende Anzahl von Beschäftigten durch Unterweisung und Übung mit der Bekämpfung von Entstehungsbränden vertraut sein (§ 22 Abs. 2 BGV A1).

Vorbeugender Brandschutz Der Schwerpunkt der Tätigkeit des Brandschutzbeauftragten liegt dabei beim vorbeugenden Brandschutz. Er nimmt an den zentralen Brandschutzunterweisungen und -übungen teil und gibt das erworbene Wissen an die Mitarbeiter weiter, stellt in Zusammenarbeit mit dem Unternehmer, seinen Führungskräften und den örtlichen Sicherheitsbeauftragten sicher,dass die Mitarbeiter über vorbeugende Maßnahmen am Arbeitsplatz informiert sind und mit einem Feuerlöscher sicher umgehen können,

 

  • die Flucht- und Rettungswege freigehalten werden,
  • die Sicherheitskennzeichnung in Ordnung ist,
  • an Arbeitsplätzen, in Fluren und Treppenhäusern Brandlasten so weit wie möglich reduziert werden
  • und sorgt im Brandfall für die Evakuierung der Beschäftigten. Eine über den hier beschriebenen Umfang hinausgehende Übertragung von Aufgaben auf lokale Brandschutzbeauftragte kann im Einzelfall sinnvoll sein. 

 

Die Zahl der Brandschutzhelfer ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung. Je höher die Brandgefahr ist, je mehr Personen anwesend sind, je größer die Anzahl der Personen mit Mobilitätsstörungen, desto mehr Brandschutzhelfer werden benötigt. Außerdem muss Schichtbetrieb, Urlaub, Krankheit berücksichtigt werden.

Gerne besuchen wir Sie, um dieses Thema in Ruhe zu besprechen. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie eine Mail.

 

 

 

 

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